Uelzen, 10.06.2022, von Stefan Brixner

Hochwasserschutz geübt

Deichverteidigung mit Sandsäcken

Mit dem etwas martialischen Begriff der "Deichverteidigung" wird die technische Hilfe zur Instandhaltung oder Ertüchtigung von Deichanlagen im Hochwasserfall bezeichnet. Meist werden hierzu gefüllte Sandsäcke am Deich verlegt. Neben der Erhöhung der Deichkrone oder der Beschwerung und Abdichtung  des Deichkörpers ist eine weitere Methode z.B. der Bau von sogenannten Quellkaden bei punktuellem  landseitigem Wasseraustritt.

Um den Bau einer Quellkade zu üben, zogen am letzten Freitag die Bergungsgruppe, Fachgruppe N und der ESS Trupp an den O-See. Nach kurzer theoretischer Auffrischung in gemeinsamer Runde wurde dann am Strand das Befüllen und Verlegen von Sandsäcken zu einer Quellkade geübt. Der ESS Trupp beschäftigte sich zeitgleich mit der Höhenmessung, welche in der Deichverteidigung insbesondere für den Materialbedarf und das Festlegen von Sollhöhen wichtig ist.

Das THW Uelzen war in Sachen Deichverteidigung zuletzt 2013 bei dem Elbehochwasser mit nahezu allem Gerät und Personal im Einsatz, so dass für die Helfer der Praxisbezug (für künftige Hochwässer) deutlich wurde. Und bei warmen Abendwetter am See kam auch der Spaß für alle nicht zu kurz.


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